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Triebner HTL Schüler entwickeln Elektroantrieb für Binnenschifffahrt

 

Im Rahmen der Reife- und Diplomprüfung 2010/11 wurde von den Kandidaten Marcus Aigner, Cornelia Gsenger, Stefan Rojer und Julian Schrempf eine Diplomarbeit mit dem Titel „High Performance Electro Boat“ präsentiert, die sich mit der Entwicklung eines extrem leichten und starken Elektromotors befasste.

Die Firma Steiner Nautic in Mattsee plant ein mit Hilfe eines Elektromotors angetriebenes Sportboot zu bauen, welches 85 km/h erreichen soll. Der Bootsbauer bat die Montanuniversität Leoben um Unterstützung bei diesem Vorhaben, und unter Ass. Prof. DI Dr. Franz Aschenbrenner vom Institut für Elektrotechnik sowie DI Gerhard Raschke von der HTL Trieben wurde dieses Projekt realisiert.

Sportboote benötigen eine relativ hohe Leistung, um ins Gleiten zu kommen, wofür bisher Verbrennungskraftmaschinen verwendet wurden. Da auf Binnengewässern in Österreich der Einsatz dieser Maschinengattung aber meist streng reglementiert ist, bietet sich die Verwendung eines Elektroantriebes aufgrund fehlender Einschränkungen besonders gut an.

Im Zuge dieser Arbeit wurde ein Elektromotor mit ca. 120 kW Wellenleistung, auf Basis einer permanenterregten Synchronmaschine (PSM), konstruiert, da diese besonders gute Wirkungsgrade zwischen 90 und 95% erzielen und somit für den Antrieb eines Bootes am besten geeignet sind.

Das zweite Teilgebiet der Diplomarbeit beschäftigte sich mit den elektrotechnischen Komponenten Stromrichter und Batterien, wobei die bestmöglichen Komponenten mit dem höchsten Wirkungsgrad bei kleinstem Gewicht gefunden werden sollten.

Motor - Entwurf

Motor - Bild