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HTL ROSENSTEINGASSE – PRÄMIERUNG DER DIPLOMARBEITEN 2010/11

 

Bereits zum vierten Mal prämierte die Gesellschaft für Chemiewirtschaft (GfC) die besten von Schülerinnen und Schüler an der Höheren Bundes- Lehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie – Rosensteingasse im Schuljahr 2010/11 verfassten Diplomarbeiten. 

 Die feierliche Preisverleihung fand am 29. November 2011 im Festsaal der Technischen Universität Wien statt. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Streichquartett des TU Orchesters. Auch in diesem Jahr erfolgten die Eröffnung des Festaktes und die Begrüßung durch den Präsidenten der Gesellschaft für Chemiewirtschaft (GfC), Dr. Karl Dobianer. Grußworte an die Festgäste richteten Univ. Prof Dr. Johannes Fröhlich, Vizerektor für Forschung der TU Wien, Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Herbert Danninger, Dekan der Fakultät für Technische Chemie, TU Wien und die seit Herbst 2011 neu bestellte Direktorin der Rosensteingasse, Ing. Mag. Dr. Annemarie Karglmayer. 

Anschließend stellte Dr. Dobianer die Preisträger der HBLVA Rosensteingasse vor und betonte das hohe Niveau der Diplomarbeiten. Davon konnte sich auch Ministerialrätin Mag. Gabriele Winkler-Rigler vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur überzeugen. 

 

1. Preis:

Titel der Diplomarbeit:

Optimization of the Synthesis of Magnetic Cellulose Microparticles for the Extracorporeal Blood Purification  (http://gfc.at/images/download/Diplomarbeiten/2011/Diplomarbeit_5HB.pdf)

Verfasser/Verfasserin:

Dominic-Philipp Klein (5HB / Biochemie und Bioanalytik)

Viktoria Maria Enk (5HB / Biochemie und Bioanalytik)

Betreuerinnen:

Dipl.-Ing. Dr. Veronika Ebert (Interne Betreuung)

AV Dipl.-Ing. Dr. Bibiana Meixner (Prüferin)

Dipl.-Ing. Dr. Marion Ettenauer (externe Betreuung) 

In Kooperation mit dem „Department für Klinische Medizin und Biotechnologie Zentrum für Biomedizinische Technologie“ an der „DonauUniversität Krems“.

Begründungen der Jury:

Die Arbeit über die Optimierung der synthetischen Herstellung von magnetischen Zellulosemikropartikeln für die Blutreinigung ist eine gelungene Mischung aus angewandter Chemie und Biologie für die medizinische Verwendung. Obwohl der chemische Prozess relativ einfach erscheint, ist der Aufwand dieser Arbeit riesig, da jede Menge medizinischer Kenntnisse vorausgesetzt werden. Diese Aufgabe wurde bravourös gelöst und kann damit auch zu einer Kosteneinsparung der hoch technisierten Medizin führen. Dies war der Grund, warum uns diese Diplomarbeit so begeisterte.

 

2. Preis: 

Titel der Diplomarbeit:

Erstellung eines Flow Charts über die Probenahmebestimmungen und Umsetzungsmöglichkeiten der elektronischen Aufzeichnungspflicht laut Deponieverordnung 2008 (http://gfc.at/images/download/Diplomarbeiten/2011/Diplomarbeit_5HW.pdf)

 

Verfasserinnen: 

Lisa KAPUSTA (5HW / Chemie – Betriebsmanagement und Marketing)

Melanie OBERNBERGER (5HW / Chemie – Betriebsmanagement und Marketing)

Betreuer/Betreuerin: 

Ing. Mag. Michael OBLESER

Dipl.-Ing. Jutta WERNER 

 

Begründungen der Jury:

Das Thema ist von seinem Umfang als sehr ehrgeizig anzusprechen. Durch die intensive Befassung und die seriöse Vorgangsweise bei der Informationsbeschaffung entspricht sie sehr gut der Positionierung der Gesellschaft für Chemiewirtschaft. Bedauerlich erscheint, dass die Verfasser der Arbeit selbst keine praktischen, chemischen Tätigkeiten absolviert haben, doch ist die Integration des von anderen erarbeiteten analytischen Datenmaterials mit ausreichender Sorgfalt erfolgt. Die Arbeit spiegelt auch die für Absolventinnen in ihrem Realberufsleben typischen Erhebungstätigkeiten deutlich wieder.

 

Nach der Präsentation der Diplomarbeiten wurden zahlreiche Preise vom Präsidium der Gesellschaft für Chemiewirtschaft (GfC) überreicht und den Sponsoren gedankt. Anschließend baten die GfC und die TU Wien die Gäste zum Buffet.

 

Text: Dr. Barbara Gleiss – Rosensteingasse, Wien