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1. Fachrichtungstagung der HLA für Gebäudetechnik
Am 26. und 27. Jänner 2011 fand die erste Fachrichtungstagung der neuen HLA für Gebäudetechnik in Pinkafeld statt. Teilnehmende Schulen waren die HTL Jenbach, Vöcklabruck, Mödling, Mistelbach und Pinkafeld. MinR Mag. Wolfgang Pachatz leitete die Veranstaltung, LSI Dr. Wilhelm König nahm als Referent an der Veranstaltung teil.
Themen der Tragung waren der neue kompetenzorientierte Lehrplan und die Bildungs-Standards speziell für den fachpraktischen Bereich, die teilzentrale Reife- und Diplomprüfung und die Qualitätssicherung in der Ausbildung. Die Werkstättenrichtlinie und die Umsetzung des Lehrplans für den Gegenstand Werkstätte und Produktionstechnik im Unterricht wurde vorgestellt und besprochen. Die Besichtigung der Produktionsstätte der Fa. Herz Energietechnik GmbH in Pinkafeld für Biomassekessel und Wärmepumpen war sehr interessant und zeigte auch die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft. Diese wurde dann speziell am 2. Tag bei dem Branchentreff „“Branche mit Zukunft“ und bei der Podiumsdiskussion „Quo Vadis Ausbildung“ eingehender behandelt.
Insgesamt 70 Teilnehmer aus der Wirtschaft folgten der Einladung zum Branchentreff. Referenten und Seminarteilnehmer befassten sich mit Themen wie Photovoltaik, Biomasse und öffentliche Förderungen. In der abschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern aus dem Bildungsbereich und der facheinschlägigen Wirtschaft behandelten die Teilnehmer Themen wie den Technikerbedarf, die Ausbildungsmöglichkeiten und internationale Qualifikationen der Gebäudetechnik-Ausbildung sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule.
Am Podium waren MinR. Mag. Wolfgang Pachatz, Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Dr. Gerhard Glinzerer, Alleineigentümer der Fa. Herz GmbH, Dr. Arthur Schneeberger, IBW, Dr. Adalbert Schönbacher, Professor der Gebäudetechnik-Abteilung an der HTL Pinkafeld, Ing. Diethelm Peschak, Präsident des Verbands Österreichischer Ingenieure und Vertreter der Bundesinnung.
Dr. Schönbacher resümierte über die Veranstaltung: „Gute Facharbeiter und Ingenieure werden gesucht. Die Ausbildung an Österreichs Höheren Schulen vermittelt jedoch manchmal den Eindruck, unsere Absolventen könnten alles. Damit enttäuschen wir vielfach Erwartungen der Wirtschaft. Wir können nur punktuell gut sein. Das muss gefördert werden. Dabei bietet der neue kompetenzorientierte Lehrplan, der an der Höheren Lehranstalt für Gebäudetechnik bereits eingeführt ist, viele Vorteile. Die Frage lautet nicht mehr: ‚Welche Lehrinhalte wurden an der Schule vermittelt?’, sondern ‚Was kann ein Techniker, wenn er seine Schulausbildung abgeschlossen hat?’ Unsere Absolventen sind sicher gefragte Fachleute.
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