Bautechnik

Innenschale und Querschlag eines nach der

Das Bauwesen zählt sowohl hinsichtlich der Zahl der Beschäftigten als auch der Wertschöpfung zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen Österreichs. Ein erheblicher Anteil der qualifizierten Fachkräfte kommt aus den technisch-gewerblichen Schulen. Rund 900 Schülerinnen und Schüler beenden jährlich eine Bautechnik-HTL, etwa 200 eine Baufachschule.

Das Bauwesen bietet ein breites Beschäftigungsspektrum. Entsprechend vielfältig sind die Bildungsangebote. Im  Hochbau stehen schöpferisches Gestalten und  architektonisches Planen von Gebäuden aller Art  im Mittelpunkt. Das Betätigungsfeld reicht vom Einfamilienhaus über den Siedlungswohnbau bis zu gewerblichen und kulturellen Bauten in zeitgemäßer, ökologischer Bauweise. Im Tiefbau geht es um die Planung und Konstruktion von Infrastrukturbauwerken, Grund- und Wasserbauprojekten, Verkehrswege-, Eisenbahn-, Tunnel-, U-Bahn- und Brückenbauwerken.  Die Umwelttechnik befasst sich im Rahmen des Bauwesens mit ökologischen Aspekten bei der Planung und Ausführung von Bauvorhaben, mit Gebäudetechnik und Energieplanung, mit Gewässerschutz, der Luftreinhaltung und der Recyclingwirtschaft. Der wachsenden Komplexität von Bauvorhaben, die spezielle auf die Planung und Ausführung von Projekten ausgerichtete Managementqualifikationen erfordert, wird durch die  Schwerpunktsetzung Bauwirtschaft Rechnung getragen. Gegenstand der Revitalisierung und Stadterneuerung sind Dokumentation, Baudiagnostik, Bauerhaltung, Sanierung, Denkmalschutz, Denkmalpflege, Historischer Städtebau sowie Dorf- und Stadterneuerung. Wegen der wachsenden Bedeutung des Holzbaus sind vor kurzem auch spezielle Angebote über Ingenieurholzbau, Leimbau und Fertigteilhausbau einschließlich der dazugehörigen Fertigungsverfahren eingerichtet worden.